Kompletter Text von Naissance

Naissance

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Die Nacht gebiert Sterne, die wir erobern, wenn wir ungeschützt, nackt den Himmel ertasten.

Mit allen Sinnen den Raum des fahlen Lichts einrichten und ihm den Komfort lauer Abende einhauchen. Dabei im Shuttle aus Gefühlen durch die Tiefe aller Ängste gleiten, sie ganz beiläufig hinter uns lassen, wenn wir unser ureigenstes Universum durchqueren.

Sinn und Wahn reiben sich gegenseitig die Schweißperlen platt, den Hüften erscheint sie heimisch, die neu entdeckte Schwerelosigkeit, wo lebten wir früher?

Deine Frage, mehr geküsst als gesprochen, sie wird eins mit der Nacht. Glühwürmchen sind ebenso taub wie Sterne.

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Aus dem Zyklus "Rosen zum Frühstück"


Text: emeier am 29.07.2006 18:44:59 - Bisher 1249 x aufgerufen. - Thema: Rosen zum Frühstück | Diesen Beitrag drucken |