Kompletter Text von Place de Lenche
Place de Lenche
Vor einem Café sitzen und auf das Fenster sehen, hinter dem Rimbaud vom Wundbrand verschluckt wurde. Wer mag jetzt dort liegen und auf den finalen Sensenhieb warten?
An einem Peroquet nippen, zarte Finger auf dem Schenkel spüren und wieder in die Realität eines Traums zurückkehren.
Mit den Händen in ihren Haaren glitzernde Augen ertauchen, immer weiter, immer tiefer, den Atem dabei anhalten, wie tief können Augen sein? Nach Luft japsen und den Lippen, diesen göttlichen Lippen den Hof machen und wieder Apollinaire:
Engel, ganz frisch, heute früh von Bord.
Gegenüber die mit den Rosen, sie liegen im Rinnstein, zwischen zwei Freiern schickt sie ihre Galle an unseren Tisch.
Ein paar Münzen fallen lassen und barfuß an der Mole entlang rennen, die schweißkalten Finger aneinandergeklebt und die Espadrilles wie Wimpel nach oben gestreckt.
An einem Peroquet nippen, zarte Finger auf dem Schenkel spüren und wieder in die Realität eines Traums zurückkehren.
Mit den Händen in ihren Haaren glitzernde Augen ertauchen, immer weiter, immer tiefer, den Atem dabei anhalten, wie tief können Augen sein? Nach Luft japsen und den Lippen, diesen göttlichen Lippen den Hof machen und wieder Apollinaire:
Engel, ganz frisch, heute früh von Bord.
Gegenüber die mit den Rosen, sie liegen im Rinnstein, zwischen zwei Freiern schickt sie ihre Galle an unseren Tisch.
Ein paar Münzen fallen lassen und barfuß an der Mole entlang rennen, die schweißkalten Finger aneinandergeklebt und die Espadrilles wie Wimpel nach oben gestreckt.
Auszug aus: Fuir le bonheur
Text: emeier am 09.06.2006 09:05:45 -
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